08.04.2010

Tipps zum Texteditor PSPad (1)

peslogo.gif PSPad ist der Texteditor mit dem ich z.Zt. am häufigsten arbeite. Und weil ich mir diesmal die Zeit genommen habe, auch mal in die Hilfedatei zu schauen (was nicht generell der Fall ist, wie ich leider zugeben muss), bin ich bezüglich der Bedienung des Programms doch um einiges schlauer geworden. Dieses Wissen möchte ich für mich gern verfügbar halten und ist auch für euch möglicherweise interessant. Deshalb werde ich in der nächsten Zeit einige Infos zum Programm in lockerer Folge hier im Blog veröffentlichen.

PSPad wird von Jan Fiala entwickelt. Es läuft unter Microsoft Windows.

Grundlegende Funktionen (V 4.5.4 )

Ich benötige PSPad für vor allem für die Arbeit mit txt-, bat-, (x)html-, css- und php-Dateien. Darauf beschränken sich also meine Erfahrungen. PSPad unterstützt mit seiner Funktionalität eine Reihe von weiteren Programmiersprachen und kann auch als HEX-Editor dienen. Dazu kann ich allerdings nichts sagen.

Folgende für mich wichtige Funktionen bietet PSPad an:

  • deutschsprachige Oberfläche
  • ausführliche Programmhilfe und aktives Forum (englisch)
  • Unterstützung von UTF-8
  • Syntax-Highlighting für viele Programmiersprachen (von denen ich natürlich nur wenige brauche)
  • integrierter FTP-Client für Textdateien
  • integrierter Dateimanager
  • zeitgleiches Bearbeiten mehrerer Dateien in Tabs
  • Vergleichen von Dateien
  • Verwalten von Lesezeichen
  • Verwalten von Vorlagendateien
  • Zeilennummerierung
  • umfassende Suchen-/Ersetzen-Funktion
  • Speichern und Wiederherstellen aller geöffneten Dateien mit wenigen Klicks (Sitzungsliste)
  • Code-Explorer
  • Vervollständigung bekannter Wörter
  • Neustrukturierung von HTML- und CSS-Code
  • zusammengehörende Klammern finden
  • Befehlsreferenz (Clips)
  • Unterstützung von Erweiterungen (von den Usern werden eine ganze Reihe bereitgestellt)

PSPad bietet noch weit mehr als das bisher Aufgeführte - Projektverwaltung, Makros, Einbindung externer Unterstützungsangebote (z.B. HTML TiDy) … - die ich bisher allerdings noch nicht oder nur selten verwendet habe. Einen eigenen Überblick könnt ihr euch auf der Homepage des Programms erschaffen. Oder seht euch einige Screenshots an.

Auch dies ist für mich relevant

  • das installierte Programm kann auf einen USB-Stick verschoben werden
  • das Programm kann kostenlos benutzt werden
  • PSPad wird weiterhin gepflegt

Im nächsten Artikel liste ich einige der wichtigsten Tastaturkürzel auf und beschreibe die ersten ausgewählten Funktionen etwas genauer.

05.04.2010

Linux vom Stick

Neulich benötigte ich ein vom Stick bootbares Linux. Glücklicherweise hat mich jemand auf unetbootin hingewiesen. Diesen Tipp gebe ich hier mal weiter.

UNetbootin allows you to create bootable Live USB drives for a variety of Linux distributions from Windows or Linux, without requiring you to burn a CD. You can either let it download one of the many distributions supported out-of-the-box for you, or supply your own Linux .iso file if you’ve already downloaded one or your preferred distribution isn’t on the list.

unebootin.jpg
Ist (unter Windows) also ganz einfach:

  • gewünschte Distribution und Version über die Listenfelder auswählen (dann wird diese heruntergeladen und verarbeitet) oder
  • schon vorhandene ISO-Datei auswählen
  • Ziel wählen (z.B. USB-Stick)
  • OK klicken - fertig

Wenig später bin ich dann noch auf ein ähnliches Tool gestoßen. Den Linux Live USB Creator. Ist alles ein bisschen bunter (nicht so mein Fall), hat aber eine wichtige Option mit an Bord. Es kann ein sog. persistenter Bereich definiert werden. In diesem Bereich können Daten und Änderungen am System dauerhaft gespeichert werden, was bei Live-Versionen ja ansonsten nicht der Fall ist. Praktisch. Ein schöne Beschreibung zur Arbeit mit dem Linux Live USB Creator gibt es z.B. hier.

lili.jpg

14.03.2010

Firefox 3.6 und “Text Formatting Toolbar”

format_toolbarUm es beim Bearbeiten von Artikeln in Flatpress ein wenig bequemer zu haben, nutze ich gern das Firefox-Addon Text Formatting Toolbar. Ich habe früher schon einmal darüber geschrieben. Dieses Addon wird bei einem Update auf Firefox 3.6 jedoch deaktiviert. Auf der Firefox-Addon-Webseite steht noch keine angepasste Version zur Verfügung. Auf der Homepage von codefisher.org, dem Hersteller der Text Formating Toolbar, aber schon. Also bei Bedarf auf deren Downloadseite surfen und von dort installieren. Arbeitet bei mir reibungslos.