26.12.2010

Ausprobiert: i-tec USB Docking Station Lite

docking-station.jpg Ich bin ja nun kein Hardwaretester. Aber ich hatte nun mal diese USB-Docking-Station hier und dann kann ich auch kurz darüber etwas schreiben.

Der Hintergrund: Ich benutze mein Notebook (Esprimo Mobile) sowohl zu Hause als auch auf der Arbeitsstelle. Zur Zeit mit einer Original-Docking-Station an beiden Standorten. Das ist natürlich sehr bequem. Einfach das Notebook andocken - fertig. Das Ganze hat natürlich, wegen der Originalteile, seinen Preis. Nun ja, bisher musste ich den nicht tragen. Würde ich mir allerdings ein neues, leistungsstärkeres Notebook kaufen wollen, wäre es aus mit diesem Komfort. Es sein denn, ich kaufe ein Notebook, das in die vorhandene Station passt, was ich allerdings nicht möchte. Mir schwebt da mehr ein 13”-Gerät vor und da sieht es mit “echten” Dockingstationen mau aus - oder sie haben einen Preis, den ich nicht bezahlen möchte. Als Alternative bieten sich USB-Docking-Stationen an. Die kann man auch behalten, wenn man das Notebook wechselt. Und so kam ich also zur i-tec USB Docking Station Lite.

Zunächst mal, es funktioniert. Jedenfalls mit meinem Windows Pro 7 - Notebook. Zunächst habe ich den Vorgaben gemäß die CD eingeschmissen und die Treiber installiert. Dann die Station mit dem mitgelieferten Netzteil mit Strom verbunden und per USB-Kabel (ebenfalls dabei) mit dem Notebook verbunden. Anschließend einen TFT über VGA-Kabel und den (wieder mitgelieferten) VGA-DVI-Adapter mit der Station verkabelt und auch noch die LAN-Verbindung hergestellt. Zum Schluss PS/2-Tastatur und Maus. Die habe ich über einen Adapter, den ich schon hatte, mit einem USB-Port der Docking-Station verbunden. Das war’s und alles lief sofort und ohne Mucken. Respekt. Dabei konnten externer Monitor und Notebookbildschirm zeitgleich genutzt werden. Sowohl im Clone-Betrieb als auch als erweiterter Desktop.

Wo ist der Haken? Natürlich gibt es einen Haken. Die Bilddarstellung war qualitativ völlig ok. Ich habe beim stehenden Bild keine Unterschiede in Schärfe oder so bemerkt. Allerdings beim bewegten Bild. Das heißt, bewegt man die Maus, folgt der Mauszeiger nicht ganz gleichmäßig. Es ist immer ein leichtes Ruckeln festzustellen. Ebenso, wenn man ein minimiertes Fenster öffnet. Der Fensteraufbau ist nicht ruckelfrei. Ob man dies als störend empfindet oder nicht, kann man wohl nur selbst entscheiden und hängt natürlich auch davon ab, was man am Notebook so tut. Für Officeaufgaben, Internet und Amateur-Bildbearbeitung muss das nicht zwingend ein Problem darstellen. In diesem Einsatzbereich kann eine solche Dockingstation sicher Sinn machen. Filme gucken auf dem externen Monitor habe ich nicht probiert. Stelle ich mir allerdings nicht ganz unproblematisch vor. Auf der Packung steht:

To play DVD on the add-on monitor, …, the following requirements should also be met:
- …
- The adapter screen resolution be set to 800×600 with 16bit color

Das ist doch wenigstens ehrlich.

Hier könnt ihr die Technischen Daten nachlesen.

Vom selben Hersteller gibt es auch noch ein Gerät, dass zusätzlich Audiobuchsen besitzt. Informationen hier.