27.12.2010
Temporäre Mailadressen
Temporäre Mailadressen können praktisch sein. Zwei Dienste dazu habe schon einmal vorgestellt.
Noch praktischer wird das Ganze im Firefox mit einem passenden Addon, wie z.B. Bloody Vikings.
Nachdem das Addon installiert ist, genügt ein Rechtsklick auf das Formularfeld, in das die Mailadresse eingegeben werden soll.
Die Auswahl des Kontextmenü-Eintrags bewirkt zweierlei:
- die temporäre Mailadresse wird in das Feld eingetragen
- man wird zur Webseite der temporären Mailadresse geleitet
![]()
Verändert man die Voreinstellung nicht, wird der Dienst “10 Minute Mail” benutzt.
—
via
26.12.2010
Ausprobiert: i-tec USB Docking Station Lite
Ich bin ja nun kein Hardwaretester. Aber ich hatte nun mal diese USB-Docking-Station hier und dann kann ich auch kurz darüber etwas schreiben.
Der Hintergrund: Ich benutze mein Notebook (Esprimo Mobile) sowohl zu Hause als auch auf der Arbeitsstelle. Zur Zeit mit einer Original-Docking-Station an beiden Standorten. Das ist natürlich sehr bequem. Einfach das Notebook andocken - fertig. Das Ganze hat natürlich, wegen der Originalteile, seinen Preis. Nun ja, bisher musste ich den nicht tragen. Würde ich mir allerdings ein neues, leistungsstärkeres Notebook kaufen wollen, wäre es aus mit diesem Komfort. Es sein denn, ich kaufe ein Notebook, das in die vorhandene Station passt, was ich allerdings nicht möchte. Mir schwebt da mehr ein 13”-Gerät vor und da sieht es mit “echten” Dockingstationen mau aus - oder sie haben einen Preis, den ich nicht bezahlen möchte. Als Alternative bieten sich USB-Docking-Stationen an. Die kann man auch behalten, wenn man das Notebook wechselt. Und so kam ich also zur i-tec USB Docking Station Lite.
Zunächst mal, es funktioniert. Jedenfalls mit meinem Windows Pro 7 - Notebook. Zunächst habe ich den Vorgaben gemäß die CD eingeschmissen und die Treiber installiert. Dann die Station mit dem mitgelieferten Netzteil mit Strom verbunden und per USB-Kabel (ebenfalls dabei) mit dem Notebook verbunden. Anschließend einen TFT über VGA-Kabel und den (wieder mitgelieferten) VGA-DVI-Adapter mit der Station verkabelt und auch noch die LAN-Verbindung hergestellt. Zum Schluss PS/2-Tastatur und Maus. Die habe ich über einen Adapter, den ich schon hatte, mit einem USB-Port der Docking-Station verbunden. Das war’s und alles lief sofort und ohne Mucken. Respekt. Dabei konnten externer Monitor und Notebookbildschirm zeitgleich genutzt werden. Sowohl im Clone-Betrieb als auch als erweiterter Desktop.
Wo ist der Haken? Natürlich gibt es einen Haken. Die Bilddarstellung war qualitativ völlig ok. Ich habe beim stehenden Bild keine Unterschiede in Schärfe oder so bemerkt. Allerdings beim bewegten Bild. Das heißt, bewegt man die Maus, folgt der Mauszeiger nicht ganz gleichmäßig. Es ist immer ein leichtes Ruckeln festzustellen. Ebenso, wenn man ein minimiertes Fenster öffnet. Der Fensteraufbau ist nicht ruckelfrei. Ob man dies als störend empfindet oder nicht, kann man wohl nur selbst entscheiden und hängt natürlich auch davon ab, was man am Notebook so tut. Für Officeaufgaben, Internet und Amateur-Bildbearbeitung muss das nicht zwingend ein Problem darstellen. In diesem Einsatzbereich kann eine solche Dockingstation sicher Sinn machen. Filme gucken auf dem externen Monitor habe ich nicht probiert. Stelle ich mir allerdings nicht ganz unproblematisch vor. Auf der Packung steht:
To play DVD on the add-on monitor, …, the following requirements should also be met:
- …
- The adapter screen resolution be set to 800×600 with 16bit color
Das ist doch wenigstens ehrlich.
Hier könnt ihr die Technischen Daten nachlesen.
Vom selben Hersteller gibt es auch noch ein Gerät, dass zusätzlich Audiobuchsen besitzt. Informationen hier.
25.12.2010
Einfach besser lesen - wie man sich Webseiten lesefreundlich anzeigen lässt
Manche Webseiten sind so mit vollen Sidebars, fettem Footer, großer Titelzeile und auch Werbung angereichert, dass der eigentliche Artikel, für den man sich interessiert, manchmal untergeht. Das ist ärgerlich, wenn man sich den Inhalt gern zu Gemüte führen möchte. Da wäre es schön, wenn all das Überflüssige auf einer solchen Seite schnell und einfach auszublenden wäre. Heute stelle ich euch drei Dienste vor, die genau dies ermöglichen möchten. Alle drei funktionieren über Bookmarklets, die bekannterweise mit allen Browsern zusammenarbeiten.
joliprint
Das Bookmarklet für jolieprint findet ihr auf der Seite joliprint.com. Wollt ihr erst einmal testen, könnt ihr direkt auf der Homepage eine Webadresse eingeben.
Ein Klick auf “jolieprint it” führt dazu, dass ihr die aufgerufene Seite als PDF abspeichern könnt. Hiermal ein Screenshot dazu, wie ein Ergebnis aussehen könnte.
Leckeres, 2-spaltiges, zeitungsähnliches Layout.
Readability
Auf der Readability-Homepage könnt ihr zunächst einigen Einfluss auf die Art und Weise nehmen, wie das Bookmarklet die gewünschte Webseite darstellt.
Anschließend zieht ihr das Bookmarklet in die Lesezeichenleiste des Browsers. Das Ergebnis seiner Verwendung könnte z.B. so aussehen:
Zusätzlich werden auf der Seite 3 Schaltflächen angeboten: Neu laden - drucken - als Mail versenden. Hat man einen PDF-Drucker installiert, kann man so ebenfalls eine PDF-Dateie der Seite erstellen.
View Text
Auch ViewText könnt ihr probeweise auf der Homepage testen. Hier wieder ein Beispiel für das Ergebnis.
Von der Ergebnisseite lassen sich einige Optionen wählen. So lässt sich die Originalseite wieder aufrufen, ein Permalink erzeugen oder ein PDF erstellen.
Das PDF-Erstellen klappt wunderbar. Ruft man allerdings die Permalink-Adresse auf, sind die Sonderzeichen nicht mehr richtig kodiert.
Dennoch ist ViewText z.Zt. mein Favorit, weil es zum Online-Lesen die Seite zunächst darstellt (was joliprint nicht kann) und nur mit einem weiteren Klick ein PDF zu erstellen ist (was Readability nicht ermöglicht).
GoogleSearchPlugin für Flatpress
Die Standard-Suchfunktion von Flatpress bietet nicht besonders viel Komfort. Wer da nach Alternativen sucht (so wie ich), für den bietet sich das GoogleSearch-Plugin von Ross Fruen an. Das Plugin erweitert die Standardsuche um die Möglichkeit, die Googlesuche in ein Flatpress-Blog zu integrieren. Besonders elegant finde ich, dass die Standardsuche nicht ersetzt, sondern aufgebohrt wird.
Voraussetzung für die Nutzung des GoogleSearch-Plugins ist das Anlegen einer benutzerdefinierten Suchmaschine bei Google. Dies Vorhaben startet man unter www.google.com/cse/. Ist die persönliche Suchmaschine eingerichtet ist es nur noch erforderlich, das Plugin auf dem üblichen Weg in die Flatpress-Installation zu integrieren. Man deaktiviert das Standard-Such-Plugin und aktiviert das GoogleSearch-Plugin. Im Plugin-Administrationsbereich sind anschließend noch einige Eingaben zu tätigen. Wichtig ist, dass man eine statische Inhaltsseite anlegt, in die der von Google erstellte und angebotene Code eingefügt wird. Genaueres könnt ihr bei Ross nachlesen. Besonders gefällt mir auch dieser Aspekt:
Note, if a visitor has javascript disabled then they will not be able to issue a search against Google. Instead the search will revert back to using the built in facilities provided by FlatPress.
Vielen Dank an Ross. Bei mir funktionierte das Ganze erst nicht richtig. Er hat mir schnell und freundlich auf die Sprünge geholfen.
—-
Abb. www.everaldo.com
20.12.2010
Wie man in OneNote 2010 Schreibbereiche erweitert oder verkleinert
OneNote ist ein nützliches Programm zur Verwaltung von Notizen und allem Möglichen, finde ich. Ich arbeite mit der Version 2010 und frage mich tatsächlich, ob ich nicht alle meine Evernote-Notizen übertrage. Mal sehen.
Darum geht es hier aber nicht. Hier geht es nur um einen kleinen Aspekt des Programms, nach dem mich neulich ein Freund fragte. Und weil ich mich sowieso mit dem Erstellen von Videotutorials befassen muss, habe ich mir genau diesen Aspekt als Trainigsmaterial herausgepickt. Vielleicht habt ihr ja auch was davon. Würde mich freuen.
Es ist mein erstes Tutorial, also übt ein wenig Nachsicht bitte. ;-)